Präsentation des PIPE-Programms auf der Panhellenischen Konferenz: „Soziale Arbeit und aktuelle Herausforderungen. Inter-Methodologische Ansätze und Inter-Methodalität“

Am 12. und 13. Dezember 2024 fand in Heraklion auf Kreta die Panhellenische Konferenz mit dem Titel „Social Work and Contemporary Challenges. Inter-Methodological Approaches and Inter-Methodality“ in Heraklion, Kreta, statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der regionalen Sektion der Association of Social Workers of Greece, dem Fachbereich für Sozialarbeit an der HMU (Hellenic Mediterranean University) und der Region Kreta organisiert. An der Konferenz nahmen ca. 400 Personen teil, und mehr als 50 Redner und Referenten aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen, darunter Sozialarbeit, Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Wirtschaft, waren vertreten. Das Programm umfasste Grundsatzreferate, runde Tische und mündliche Präsentationen, die einen multidisziplinären Dialog über dringende soziale Fragen förderten.

Während der Konferenz stellte Assistenzprofessorin Eleni Koutsouraki als Vertreterin des Labors für angewandte Sozialforschung und Sozialarbeit am Fachbereich Sozialarbeit der HMU das PIPE-Programm vor – „Programm zur Integration von Migranten, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind“. Als einer der fünf Partner der Initiative spielt die HMU eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen, mit denen die Migranten in Griechenland konfrontiert sind. Professor Koutsouraki stellte in seinem Vortrag die Ziele, Kernmaßnahmen und Arbeitspakete des Programms vor, die die Integration gefährdeter Migranten- und Flüchtlingsgruppen erleichtern sollen.

Das PIPE-Programm widmet sich der Unterstützung von Migranten, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, indem es gezielte soziale Interventionen durchführt, das Engagement in der Gemeinschaft fördert und Maßnahmen zur Verbesserung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Integration unterstützt. Die Präsentation auf der Konferenz unterstrich die Bedeutung interdisziplinärer und methodenübergreifender Ansätze bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen in der Sozialen Arbeit und betonte die Zusammenarbeit zwischen akademischen Einrichtungen, politischen Entscheidungsträgern und Sozialpraktikern.

Der Erfolg der Panhellenischen Konferenz bestätigte die Bedeutung sektorübergreifender Partnerschaften bei der Bewältigung komplexer sozialer Probleme und bot eine hervorragende Plattform für den Wissensaustausch zwischen Fachleuten, die sich für soziale Gerechtigkeit und Integration einsetzen. Die Teilnahme des PIPE-Programms an dieser bedeutenden Veranstaltung ist ein wichtiger Schritt zur Förderung eines integrativen und unterstützenden Umfelds für Migranten und Flüchtlinge in Griechenland.