Heraklion, Griechenland – Das dritte transnationale Partnertreffen (TPM3) des PIPE-Projekts – Programm zur Inklusion von Migranten, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind – fand am 6. und 7. Februar 2025 statt und brachte europäische Partner zusammen, die sich für die Verbesserung der Integration von Migranten durch Bildung, Qualifizierung und innovative Ressourcen einsetzen. Die Veranstaltung, die von der Hellenic Mediterranean University (HMU) ausgerichtet wurde, fand sowohl persönlich als auch online statt und förderte dynamische Diskussionen über den Projektfortschritt und zukünftige Strategien.
Stärkung der Qualitätskontrolle und der beruflichen Weiterbildung
Das Treffen begann mit einer Eröffnungsrede der HMU, die den Rahmen für zwei Tage intensiver Zusammenarbeit bildete. Eine der wichtigsten Diskussionen drehte sich um WP1, wo EVM eine mittelfristige Projektevaluierung leitete. In interaktiven Übungen tauschten die Teilnehmer Erkenntnisse über die Verbesserung der Effizienz, die Vereinfachung der Aufgabenausführung und die Sicherstellung aus, dass die Projektergebnisse den realen Bedürfnissen entsprechen.
Im Rahmen von WP2 stellte ULL die neuesten Entwicklungen der PIPE-Plattform vor, die nun mehrsprachige Ressourcen bietet, darunter einen Leitfaden für den Unterricht in der Landessprache für Migranten. Die Partner einigten sich darauf, allen Ergebnissen Urheberrechtslizenzen hinzuzufügen, und diskutierten die Einführung eines Tools zur Bewertung der kulturellen Kompetenz für öffentliche Einrichtungen, um die Strategien zur Unterstützung von Migranten zu verfeinern.
Verbesserung der Soft Skills und des kulturellen Bewusstseins
In der zweiten Hälfte des ersten Tages lag der Schwerpunkt auf WP3, wo HMU Ergebnisse nationaler Untersuchungen zu den Schulungsbedürfnissen von Migranten vorstellte. Die Partner stimmten ihre Berichte aufeinander ab, um eine umfassende Analyse und fortgeschrittene Pläne für einen modularen Rahmen für die Schulung von Soft Skills zu erstellen. In einer Online-Sitzung im April wird diese Initiative weiter verfeinert. Die Sitzung wird auf der Moodle-Plattform stattfinden, sodass die Teilnehmer nach Abschluss Zertifikate erhalten können.
Innovation und Öffentlichkeitsarbeit stehen im Mittelpunkt
Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf dem Arbeitspaket 4, das von AAU und IRMI geleitet wurde und die Fortschritte bei der Entwicklung eines Ressourcenleitfadens für Migranten hervorhob. Die Partner untersuchten auch die Integration von Gamification-Techniken, um die Unterstützungsmaterialien ansprechender und effektiver zu gestalten.
MAG leitete die Diskussionen zu WP5 über Verbreitungs- und Werbestrategien. Der Newsletter des Projekts, die Aktualisierungen der Website und die Leistung in den sozialen Medien wurden überprüft, wobei man sich für eine bessere Online-Sichtbarkeit einsetzte. Die Partner einigten sich auch darauf, die Präsenz des Projekts auf der EPALE-Plattform zu verbessern und die regelmäßige Veröffentlichung von Artikeln sicherzustellen, um seine Wirkung zu verstärken.
Strategische Planung für die Zukunft
EVM leitete die Projektmanagement-Sitzung und legte die wichtigsten Fristen für die finanzielle und technische Berichterstattung fest. Es wurde eine strukturierte Engagement-Strategie eingeführt, die darauf abzielt, die Zusammenarbeit mit Interessengruppen, einschließlich öffentlicher Einrichtungen und Vertretern der Migrantengemeinschaft, zu vertiefen.
Zum Abschluss des Treffens äußerten sich die Partner zufrieden über die erzielten Fortschritte und bekräftigten ihr Engagement für die Ziele des Projekts. Besondere Anerkennung wurde HMU für die hervorragende Organisation der Veranstaltung zuteil.
Rom ist Gastgeber des nächsten transnationalen Treffens
Das vierte Transnationale Partnertreffen (TPM4) des PIPE-Projekts findet vom 16. bis 17. Oktober 2025 in Rom, Italien, statt und wird von MAG ausgerichtet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Überprüfung der erzielten Fortschritte, die Verfeinerung der Schulungsmodule und die weitere Stärkung der internationalen Zusammenarbeit.
Mit jedem Meilenstein bekräftigt das PIPE-Projekt seine Mission, Migranten durch gezielte Bildung und Unterstützung zu stärken und den Weg für integrativere Gesellschaften in ganz Europa zu ebnen.